Von der intrinsischen Motivation ueber smarte Zielsetzung bis zur Ueberwindung von Angst und Zweifel

Wir haben im vorigen Blog erfahren, dass wenn wir intrinsische Motivation bekommen, wir unsere Ziele – und seien sie auch noch so gross – erreichen können.

Doch wie gelangt diese in uns: in unseren Körper – in unsere Seele – in unseren Geist.Das wichtigste ist einmal, dass wenn wir sie erreicht haben, wir keinerlei Motivation von aussen brauchen, die wir sowieso nicht benötigen, die uns nicht hilft, und mit der wir zwar kurzzeitig gut gestimmt – aber langfristig und konsequent unsere Ziele nicht erreichen!!!

Ein wichtiger Punkt:ZIELE. Was ist das? Wie erreiche ich Sie ? Und welche sind sinnvoll ?

Ziele sind: etwas was wir unbedingt erreichen wollen, was wir also haben möchten, worauf wir hinarbeiten, worauf wir uns freuen, was uns motiviert.—-BINGO!!!—-(es motiviert uns-wir sind also intrinsisch motiviert).

Doch wie erreichen wir unsere Ziele, welche Ziele sind sinnvoll, lassen unsere Motivation aufrechterhalten, ermutigen uns durchzuhalten, wie setzte ich sie ein und um, damit ich in letzter Konsequenz – meine Vision, das Ergebnis was ich mir vorgenommen habe- erreiche?

Hier ist es sinnvoll Ziele SMART zu planen und auszuführen:

SMART steht ganz einfach für…….

  1. spezifisch
  2. messbar
  3. attraktiv
  4. realistisch
  5. terminiert

Schauen wir uns, das im Detail genau an.

1.) Das spezifische Ziel:

Ich frage Sie, werte/r Leser/in —wenn Sie sagen—:“Ich will abnehmen.“ Ist das spezifisch?

Also formulieren wir es gemeinsam um:in das da heisst………ich nehme bis 15.März diesen Jahres 4 Kilogramm und 88 Dekagramm, bis 11.22 Uhr und15 Sekunden ab.

Was meinen Sie? Nicht notwendig,lächerlich,albern? Mag sein. Aber nicht albern genug. Denn wenn es so wäre, – warum ist es ihnen bis jetzt nicht gelungen? Wieder gilt, sie müssen ihren Kopf betrügen, sonst betrügt ihr Kopf Sie.(nachzulesen in Blog 2,der Kopf,…..

WAS MACHT DEN GROSSEN UNTERSCHIED ZWISCHEN ICH NEHME AB, UND ICH NEHME BIS 15.März, 4 Kilogramm und 88 Dekagramm und zwar bis 11.22 Uhr und 15 Sekunden ab?

Was glauben Sie?

Warum ist es von eminenter Bedeutung – hier so einen Unterschied zu machen? Man könnte ja sagen, aber was ist wenn ich die 4 Kilo und 88 Deka bis 14.März abnehme, oder bis 16.März.Wo ist da der Unterschied? Glauben Sie mir der Unterschied ist riesig – und meistens sogar unerreichbar.Wieder gilt,………(sie kennen den Satz schon!)

Der Grund ist ganz einfach: —–sie haben eine Deadline—–.Sie stellen sich also an genanntem Tag, um genannte Uhrzeit, auf die Waage UND blicken hinab. Ziel erreicht/oder Ziel erreicht.—–MACHEN SIE ES SICH LEICHTER——-

Stellen Sie sich schon drei,vier oder sogar fünf Tage vorher auf die Waage -so schaffen sie sich mehrere Deadlines- und können bei Bedarf noch nachkorregieren. Und wenn Sie das Ziel trotzdem nicht erreichen? Da sind wir bei Punkt 4, bitte noch um ein wenig Geduld,…..

2.) Das messbare Ziel:

Das schöne an den Kilogramm, ist ja daß es ähnlich wie mit unserem Geld, auf unserem Kontostand – zählbar,messbar,wiegbar, und wunderbar vergleichbar ist.Mehr ist dazu nicht zu sagen.

3.) Das attraktive Ziel: Ein wichtiges Kriterium.Das Ziel muss attraktiv sein.

Das koennen viele Gründe sein:

  • Das sie wieder in ihre Lieblingsjean/Kostüm passen
  • Das sie ihr Partner/in wieder attraktiv findet
  • Das sie im Sport wieder bessere Ergebnisse erzielen
  • Das sie möglicherweise eine Operation verhindern koennen
  • Das ihr Blutdruck sinkt
  • Das sie bei Diabetes weniger oder vielleicht sogar gar keine Medikamente mehr benötigen

……………………attraktiv eben………………..

4.) Das realistische Ziel: Der wahrscheinlich schwierigste Ansatz das Ziel zu erreichen.Spielt hier doch  die psychologische Komponente am stärksten mit.

Es ist verständlich, und nachvollziehbar, daß wenn sie vielleicht schon mehrere Jahre versuchen ihr Gewicht zu reduzieren, und es ihnen bis heute nicht gelungen ist, das sie dies so schnell wie möglich erreichen wollen.Das ist legitim und in Ordnung.Sie sagen sich vielleicht, ich moechte in 1 Monat 7 Kilo, in 2 Monaten 12 Kilo oder in 3 Monaten beispielsweise 18. Kilo abnehmen.Seien Sie ehrlich zu sich selbst.Haben Sie die 18 Kilo die Sie in 3 Monaten abnehmen wollen, in 3 Monaten zugenommen? Keine Angst, ich möchte Sie nicht entmutigen.Aber das ist das Problem ein Ziel realistisch zu setzen. Natürlich ist es verständlich, dass sie ihre Kilos schneller loswerden wollen, als sie sie bekommen haben.Ich möchte Sie an der Hand nehmen – und den Weg mit Ihnen gemeinsam gehen. Sie brauchen Ausdauer -aber wenn Sie wirklich wollen, also intrinsisch motiviert sind-werden Sie sehen dass es sich lohnt .Und mit jedem verlorenen Dekagramm wird ihr Leben genussreicher und lebenswerter sein.

Bevor wir allerdings näher in die Materie einsteigen – möchte ich Sie mental darauf vorbereiten. Und wenn Sie das so wie oben ausgeführt sehen, dann GRATULIERE ich Ihnen.Denn dann stimmt ihre Einstellung. Und ich garantiere Ihnen sie werden es schaffen.

5.) Das terminierte Ziel: Zu letzt muss, das Ziel terminiert sein, um die innere Motivation in einem selber zu motivieren.

Lieber Leser/liebe leserin, ich gratuliere ihnen wenn sie bis jetzt in diesem Blog durchgehalten haben, aber ich garantiere ihnen das schwierigste kommt JETZT !

Die Überwindung von Angst und Zweifel       —–EIN RIESENTHEMA—–

Wir sind im Bereich der Konditionierungen: Lehnen Sie sich zurueck, machen sie es sich bequem – und denken Sie darueber nach!

Angst und Zweifel zu überwinden ist ein Ur-Thema seit Menschengedenken und umgibt uns, beeinflusst uns und umfasst, sämtliche Lebensbereiche unseres irdischen Daseins.

Doch kann man der Angst überhaupt entfliehen, wie begegnet man ihr, und was tut man konkret um der Angst die Stirn zu bieten? Wie macht man das ? Und ist es überhaupt möglich?

Angst ist etwas furchtbares, sie determiniert unser Leben in sämtlichen Bereichen – und bei längerer kontinuierlicher Ausprägung lähmt sie uns völlig – unser Elan, unsere Ideen, unsere Wünsche, Hoffnungen und Sehnsüchte kommen vollständig zum erliegen – und der trägen Inaktivität ( die auch mit Gewichtszunahme einhergeht ) ist Tür und Tor geöffnet.

Angst vor:

  • der falschen Berufs/Ausbildungswahl
  • arbeitslos zu werden
  • eine Krankheit zu bekommen
  • im Alter zu verarmen
  • dem/der Partner/Partnerin nicht zu genügen
  • einer Prüfung/einem Bewerbungsgespräch
  • etwas zu versäumen
  • die Dinge nicht gut genug zu erledigen
  • dass die Leute schlecht über einen reden
  • dass das Auto kaputt werden könnte
  • das jemand ins Haus/Wohnung einbricht
  • dass ich bei einer Erbschaft uebergangen werde
  • dass ich meine Ziele nicht erreiche
  • dem Tod

                        A N G S T      A N G S T      A N G S T

Unsere Angst, egal wovor wir Sie auch haben, ist unmittelbar mit unseren Koditionierungen gesteuert .In diesem Zusammenhang gibt es einen schönen Satz, der da lautet:“Ihr Selbstbewusstsein steigt dann, wenn sie sich täglich einmal blamieren.“

Keine Angst, der Autor tut das auch nicht, zumindestens nicht täglich. Warum? RICHTIG. Weil ich Angst davor habe. Wichtig ist allerdings das Wissen darüber, sich damit selber reflektieren zu können, und ab und zu aus diesem Teufelskreis auszubrechen!

Wie schon gesagt, unsere Ängste basieren auf unseren Konditionierungen. Alles was ihre Eltern/Grosseltern ihnen so in der Zeit vom 3 – 16.Lebensjahr gesagt haben, hat sie „prägend“ zu dem gemacht was sie heute sind .Vieles ist auch gut und wertvoll, schließlich wollten unsere Eltern nur das beste für uns. Manches jedoch ist weniger „wertvoll“ und diese Dinge gilt es aufzuspüren neu mit seiner eigenen Lebenserfahrung zu konditionieren, oder zumindest „neutral“ zu betrachten.

Wenn Sie nämlich in diesem Bereich ihre alten Konditionierungen beibehalten, können Sie sich in ihrem  Leben nicht entfalten,  und sich als Mensch so entwickeln und formen wie Sie das möchten. Philosophisch betrachtet könnte man sagen:„Gut es gibt Zeitgenossen – die sind glücklicher das ganze Leben entkommen sie ihren alten Konditionierungen nicht – und wissen daher gar nicht warum es anders sein sollte.“ Ich denke aber sehr geehrte/r Leser/in, sie sind in diesem Bereich gerne etwas „unglücklicher“ und sicher froh darüber, wenn sie sich in ihrem eigenen Persönlichkeitsfeld entwickeln können.

Wie heisst es so schön, glücklich IST, wer VERGISST, was nicht zu verändern ist……………

HALT !

Wir verändern schon, unsere Haltung, unsere Einstellung – und das ist das Thema dieses Blogs – unser Gewicht Kilo für Kilo, Deka für Deka, Gramm für Gramm.

Sehen wir uns gemeinsam untenstehendes Bild an:

Ammonit, Ammonoidea, Ausgestorben, Kopffüßer

Ich frage Sie lieber Leser, was sehen Sie auf diesem Bild?

Eine Schnecke ? Hmm. Ja. Aber schauen Sie sich das Bild etwas genauer an. Eine fossilierte Schnecke ? Ja schon aber schauen Sie sich das Bild bitte GANZ GENAU an. Sämtliche Windungen der Schnecke – schauen Sie sich das Bild ganz langsam an,………….was sehen Sie?

…….Sie sehen, dass die Windungen am linken Bildrand nicht mehr sichtbar sind und im Stein verschwinden.

Nehmen Sie jetzt bitte DIESES Bild und ergänzen es mit ihren Konditionierungen – was sie jahrzehntelang gehört haben – dann wissen Sie warum sie manche Dinge nicht tun können, oder auf manche Situationen obwohl sie eigentlich nicht wollen immer wieder gleich reagieren. Sie sind – wie auf diesem Bild im Stein verschwunden – und unsere Aufgabe ist es, sie zu heben und ans Licht zu befördern und zu reflektieren. Zugegeben es ist schwer.

Die Konditionierung am Beispiel der Glasscherbe:

Versetzen wir uns zurück in unsere Kindheit, ziemlich unbeschwert uns wurde alles vorgegeben.

Bub/Mädchen gib acht, nimm die Glasscherbe nicht in die Hand du schneidest dich. Wenn wir das also nur 1 x in der Woche zu hören bekommen – so ist das in genanntem Zeitraum 728 mal.    –DAS SITZT– Daher Vorsicht, nimm keine Glasscherbe in die Hand du schneidest dich. IST DAS NUN WIRKLICH SO ODER NICHT. ( Das Beispiel Glasscherbe ist ja nur eines von hunderten – sie können sich selber ausrechnen wieviele Gewohnheiten sie haben, die ihnen nicht recht sind, dann wissen sie wieviel sie arbeiten können – NUR MUT! ).

Das „faszinierende“ ist aber, dass wenn wir heute eine Glasscherbe in die Hand nehmen wir uns tatsächlich schneiden, und deshalb lassen wir es, so wie wir im Laufe unseres Lebens hunderte Sachen lassen, die wir eigentlich machen wollen. Verstehen Sie jetzt was ich meine ?

Weil das gleiche gilt für:

  • Du willst es nicht
  • Du schaffst es nicht
  • soviel Gewicht kann man gar nicht abnehmen
  • warum ausgerechnet du
  • in unserer Familie hat das noch keiner geschafft
  • du bist viel zu faul dafür
  • das hast du schon in der Schule nicht gekonnt
  • Deine Lehrer haben gesagt, aus dir wird nie was
  • ………………..

Schauen Sie sich bitte mir gemeinsam wieder untenstehendes Bild an:

L1060433

Sie sehen mich hier, werte/r Leser/in, auf einem Glasscherben Teppich stehen/gehen. Dieser hatte eine ungefähre Länge von 5 Metern, und eine Breite von etwa 80 cm, war mit Glasscherben übersät und die Höhe betrug etwa 2 Zentimeter. Ich denke gesamt werden es wohl zwischen 800 – 1000 Scherben gewesen sein. Die Glasscherben waren unterschiedlicher Grösse, Form, Dichte, Stärke und Schärfe.

Und jetzt ?

Wenn ich mich schon beim angreifen 1( !) Glasscherbe in den Finger schneide – was passiert dann wohl bei 800? RICHTIG. NICHTS! Wenn ich meiner Konditionierung ein Schnippchen schlage. Wenn ich es zulasse, manchmal aus meinem manifestierten Denken (denken sie wieder an die Schneckenwinde die im Stein verschwindet), auszubrechen und hier meine Überzeugung – entgegen allen Konditionierungen – Platz greifen lasse.

Ein anderes Beispiel:

Auf diesem Foto sehen Sie mich, mit einer Eisenstange, die eine Länge von 5 Metern besitzt, einen Durchmesser von 5 mm aufweist, und ein Gewicht von 0,70 kg ausweist. ( Keine Angst ich bin kein Guru – auch nicht Lebensmüde – oder masochistisch veranlagt ) NEIN ! Ich bin ein ganz gewöhnlicher Erdenbürger – so wie Sie – mit Fehlern und Vorzügen, so wie Sie.

L1060498

…………..trotzdem gibt es auch in meinem Leben genug Dinge, die ich VERMEINTLICH

  • nicht kann

  • mir keiner zutraut

  • ich nicht schaffe

  • ich mir selber nicht zutraue

  • etc

Aber wenn Sie meinen Blog bis hierher gelesen habe, was mich sehr freuen würde, wissen Sie ja schon

–SIE MÜSSEN IHREN KOPF BETRÜGEN SONST BETRÜGT IHR KOPF SIE–

L1060499

……….deshalb gilt es bewusst an seinem SELBST zu arbeiten – und seine sich selber hemmenden Konditionierungen – zumindestens einmal bewusst zu hinterfragen.

 

L1060500

EINE BITTE: MACHEN SIE DIE HIER DARGESTELLTEN ÜBUNGEN NICHT SELBER ! (SIE BRAUCHEN PROFESSIONELLE ANLEITUNG DAFÜR).

Wenn Sie sich dafür aber wirklich interessieren, und an ihren SELBST (=BEWUSSTSEIN)  weiterarbeiten wollen, schreiben Sie mir doch eine E-Mail (E-Mail:oskar.matysek@gmx.at), ich leite dann ihre Frage gerne an die zuständigen Stellen weiter.

Was ich Ihnen damit werte/r Leser/in sagen möchte — JEDER VON IHNEN — kann dies tun.

Und ich betone JEDER.

  • ob männlich/weiblich
  • alt/jung
  • sportlich/unsportlich
  • gross/klein
  • (noch) übergewichtig/oder schlank
  • JEDER

Warum sollen sie also ihr Gewicht nicht reduzieren, oder ihr Wunschgewicht nicht erreichen nicht können? Verstehen Sie mich jetzt was ich sagen will? Warum sollen Sie Angst haben, vor ihrem Finanzamtstermin, einem Geschäftstermin, einem Vorstellungstermin, einem Arzttermin?

WARUM SOLLEN SIE ANGST HABEN VOR IRGENDETWAS/IRGENDJEMANDEN ?

L1060501

Gehen wir einen Schritt weiter, ein ganz wichtiges Thema bei unserer Gewichtsreduktion spielt das Thema WASSER. Wir bestehen zu 70% aus WASSER.

Daher das nächste Thema:

H20 Wasser…………..das Element des Lebens

ich freu mich,

Ihr Oskar Matysek